Verwacklungsunschärfe

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Die Verwacklungsunschärfe entsteht, wenn der Fotograf – bei zu langen Verschlusszeiten – wackelt. Das komplett unscharfe Bild ist im schlimmsten Fall nicht mehr zu verwenden. Verhindern kann man dies durch eine kürzere Verschlusszeit. Ist dies auf Grund der schlechten Lichtverhältnisse nicht möglich muss zusätzlich der Blendenwert verringert (die Blende geöffnet) bzw. der ISO Wert erhöht werden. Bei der Verringerung des Blendenwertes wird der Tiefenschärfebereich ebenfalls kleiner. Bei der Erhöhung der ISO Wertes kann das sogenannte ISO-Rauschen entstehen (s. Abbildung)

Bei Kompaktkameras, an denen man weder Belichtungszeit noch Blende einstellen kann, hilft nur die Erhöhung des ISO Wertes. Dies sorgt für kürzere Verschlusszeiten.

Eine ebenfalls sehr wirkungsvolle Methode ist die Verwendung eines Stativs eventuell sogar in Verbindung mit dem Selbst- oder einem Fernauslöser. Dies ist natürlich nur bei fixen bzw. ruhigen Objekten zu empfehlen, sonst tritt das Problem Bewegungsunschärfe auf.

Verwacklungsunschärfe durch zu lange Belichtungszeit